ENTSCHEIDUNGSRAUM EUROPA


Ein mobiler Kulturraum für kollektive Entscheidungsprozesse


Europa steht vor grundlegenden Entscheidungen – politisch, gesellschaftlich und kulturell.
Der ENTSCHEIDUNGSRAUM EUROPA macht diese Prozesse erfahrbar.

Ein mobiler, immersiver Raum bringt Menschen zusammen und ermöglicht es, kollektive Entscheidungsprozesse unmittelbar zu erleben.


Ausgangspunkt: Das Dreiländereck


Der Pilotstandort ist Görlitz – im Dreiländereck von Deutschland, Polen und Tschechien.

Ein Ort, an dem Europa nicht abstrakt ist, sondern gelebte Realität.
Hier treffen unterschiedliche Perspektiven, Sprachen und historische Erfahrungen unmittelbar aufeinander.

Der Entscheidungsraum nutzt genau diesen Kontext:
Er macht sichtbar, wie unterschiedliche Ausgangspunkte zu unterschiedlichen Entscheidungen führen – und wie daraus gemeinsame Wirklichkeit entsteht.


Die Idee


Der ENTSCHEIDUNGSRAUM EUROPA ist ein mobiler, begehbarer Raum (Cube), dessen Wände, Boden und Decke vollständig bespielbar sind.

Er ist kein klassischer Ausstellungsort, sondern ein Erfahrungsraum:

  • Besucher werden Teil eines Systems
  • Entscheidungen verändern den Raum
  • Konsequenzen werden sichtbar

Im Zentrum stehen Spannungsfelder unserer Gesellschaft:

  • Sicherheit und Freiheit
  • Wohlstand und Verantwortung
  • Individuum und Gemeinschaft


Das Erlebnis


Der Raum verbindet:

  • filmische Erzählung
  • immersive Inszenierung
  • interaktive Prozesse

Besucher erleben keine Inhalte – sie erleben Dynamiken.

Der Entscheidungsraum wird so zu einem Ort, an dem gesellschaftliche Prozesse sinnlich erfahrbar werden.


Vom Projekt zum Modell

Der ENTSCHEIDUNGSRAUM EUROPA ist kein Einzelprojekt, sondern ein übertragbares Modell.

Er zeigt, wie kulturelle Räume in Zukunft funktionieren können:

  • mobil statt ortsgebunden
  • temporär statt statisch
  • skalierbar statt lokal begrenzt

Das Konzept kann in verschiedenen Städten und Regionen eingesetzt werden und schafft einen neuen Typ kultureller Infrastruktur.


Europäische Dimension


Das Projekt ist als grenzüberschreitendes Modellvorhaben angelegt.

  • Einsatz in Deutschland, Polen und Tschechien
  • mehrsprachige Inhalte (DE / PL / CZ / EN)
  • gemeinsame kulturelle Formate

Der Entscheidungsraum schafft einen gemeinsamen kulturellen Raum über Grenzen hinweg.


Fakten & Wirkung


  • 3 Länder beteiligt
  • 9 Standorte im Dreiländereck
  • 6.000 – 10.000 Besucher
  • über 100 Einsatztage
  • 4 Sprachen


Ziel

Ziel ist die Entwicklung eines neuen, mobilen Kulturformats, das:

  • kulturelle Teilhabe erweitert
  • gesellschaftlichen Dialog fördert
  • europäische Perspektiven stärkt


Europa ist kein Ort – Europa ist ein Prozess.

Der ENTSCHEIDUNGSRAUM macht ihn sichtbar.

ENTSCHEIDUNGSRAUM EUROPA – Dreiländereck DE–PL–CZ


1. Projekttitel


ENTSCHEIDUNGSRAUM EUROPA
Ein mobiler, immersiver Kulturraum im Dreiländereck Deutschland – Polen – Tschechien


2. Ausgangssituation


Die Grenzregion Deutschland–Polen–Tschechien ist historisch, kulturell und wirtschaftlich eng verbunden, weist jedoch weiterhin strukturelle Unterschiede und begrenzte gemeinsame Kulturformate auf.

Bestehende Angebote sind überwiegend lokal verankert und erreichen nur eingeschränkt ein grenzüberschreitendes Publikum. Gleichzeitig besteht ein wachsender Bedarf an innovativen, niedrigschwelligen Formaten, die kulturelle Teilhabe und Austausch im europäischen Kontext fördern.


3. Projektziel


Ziel des Projekts ist die Entwicklung und Erprobung eines mobilen, immersiven Kulturformats, das grenzüberschreitend eingesetzt wird und neue Formen der kulturellen Teilhabe im Dreiländereck ermöglicht.


4. Projektbeschreibung



Im Zentrum steht ein transportabler, immersiver Raum („Cube“), der an verschiedenen Standorten im Dreiländereck installiert wird.

Der Raum ermöglicht:

  • mehrsprachige Inhalte (DE / PL / CZ / EN)
  • interaktive, künstlerische Formate
  • kollektive Entscheidungsprozesse als Erfahrungsraum

Das Projekt verbindet physische Orte mit digitalen Inhalten und schafft ein gemeinsames kulturelles Erlebnis über Grenzen hinweg.



5. Projektstruktur


Phase 1 – Entwicklung

  • technische Umsetzung des mobilen Systems
  • künstlerische Konzeption
  • Abstimmung mit Partnern


Phase 2 – Pilotbetrieb

  • Start in Görlitz / Zgorzelec
  • erste Nutzung mit Publikum


Phase 3 – Grenzüberschreitende Umsetzung

  • Einsatz in Polen und Tschechien
  • Anpassung an lokale Kontexte

Phase 4 – Auswertung & Transfer

  • Evaluation
  • Dokumentation
  • Übertragbarkeit auf weitere Regionen


6. Partnerschaft


Geplante Partnerstruktur:

  • 🇩🇪 Deutschland: Projektträger (AVANTEC GmbH)
  • 🇵🇱 Polen: Kulturpartner / Stadt / Institution
  • 🇨🇿 Tschechien: Kulturpartner / Region


Optional:

  • Hochschulen
  • Kulturinstitutionen
  • Bildungsakteure


7. Zielgruppen


  • Bevölkerung im Dreiländereck
  • Schulklassen und Bildungsgruppen
  • Touristen
  • Kulturinteressierte Öffentlichkeit


8. Mehrwert


Das Projekt schafft:

✔ grenzüberschreitende kulturelle Begegnung
✔ gemeinsame Nutzung eines mobilen Formats
✔ Austausch zwischen Partnerregionen
✔ neue Formen europäischer Öffentlichkeit


9. Innovation


  • mobile Kulturarchitektur
  • immersive Vermittlung
  • Verbindung von Raum, Digitalität und Beteiligung
  • übertragbares Modell


10. Erwartete Ergebnisse


  • Entwicklung eines mobilen Kulturmoduls
  • Durchführung mehrerer grenzüberschreitender Einsätze
  • Aufbau eines Partnernetzwerks
  • Modellcharakter für andere Regionen


11. Budgetrahmen


Gesamtvolumen: ca. 450.000 €

Förderstruktur:

  • Interreg-Förderung
  • nationale Kofinanzierung (Deutschland, Polen, Tschechien)
  • Eigenmittel


12. Nachhaltigkeit

  • langfristige Nutzung des Systems
  • Wiederverwendbarkeit an weiteren Standorten
  • Ausbau zu einem europäischen Netzwerk


 „Das Projekt schafft einen gemeinsamen kulturellen Raum im Dreiländereck.“


1. Output-Indikatoren


 Infrastruktur


  • 1 mobiler immersiver Kulturraum (Cube)
  • 3 Länder beteiligt (DE / PL / CZ)
  • mind. 5 Einsatzorte im Dreiländereck


 Veranstaltungen / Einsätze


  • 12 Einsatztage pro Standort (min.)
  • mind. 3 Standorte pro Land

 Gesamt:

 mind. 9 Standorte / 100+ Einsatztage

 

2. Teilnehmer / Besucher


Besucher gesamt:

6.000 – 10.000 Personen


pro Standort:

  • ca. 600 – 1.000 Besucher
  • 

 Zielgruppenanteile:

  • 30 % Schulklassen
  • 40 % Öffentlichkeit
  • 30 % Touristen


3. Grenzüberschreitende Wirkung


Teilnehmer mit internationalem Bezug:

 mind. 40 % grenzüberschreitend

mind. 15 deutsch-polnisch-tschechische Formate

mehrsprachige Inhalte:

  • 4 Sprachen: DE / PL / CZ / EN


4. Kooperation


Projektpartner:

 mind. 3–5 Partnerinstitutionen

Netzwerkausbau:

 +5 weitere assoziierte Partner


5. Innovation / Transfer


übertragbare Modelle:

ein skalierbares Kulturformat

Dokumentation:

ein Projektleitfaden / Dokumentation


Folgeprojekte:

mind. 2 geplante Anschlussprojekte


6. Nachhaltigkeit


Weiterbetrieb:

 Nutzung des Cube nach Projektende

Wiederverwendung:

mind. 3 weitere Einsätze nach Projekt


„Im Rahmen des Projekts werden mindestens 9 Standorte im Dreiländereck Deutschland–Polen–Tschechien bespielt. Es werden über 100 Einsatztage realisiert und insgesamt 6.000 bis 10.000 Besucher erreicht, davon mindestens 40 % mit grenzüberschreitendem Bezug.“